EMBODIMENT – Körper und Geist sind eine Einheit

„Kopf hoch, das wird schon wieder!“

Den Satz kennst Du bestimmt. Den Begriff Embodiment vielleicht noch nicht. Sicherlich hast Du Dich schon einmal gestrafft und aufgerichtet, bevor Du in ein schwieriges Gespräch gegangen bist. Nach dem Sport waren die negativen Gedanken auf einmal verschwunden und beim Spaziergang kam Dir eine Lösung, nachdem Deine Gedanken vorher nur Karussell gefahren sind.

Das sind Beispiele für das sogenannte „Embodiment“. Als ich den Begriff das erste Mal gelesen habe und die Definition dazu, war ich ziemlich erstaunt. Und nach drei weiteren Artikeln sogar amüsiert. Etwas, das wir bewusst und unbewusst seit Urzeiten machen, wurde wissenschaftlich neu „entdeckt“ – wir können mit unserem Körper, der Körperhaltung und körperlicher Aktivität die Psyche beeinflussen. Körper und Geist sind eine Einheit und nicht getrennt. Nicht nur der Geist steuert den Körper. Deshalb bedeutet der Begriff „Resilienz“ für mich auch immer schon die physische Widerstandskraft und nicht, wie gemäß der Definition nur die psychische.

Alles steht in Verbindung

Für Dich ist nur eins wichtig. Du bist ein fühlendes und vernetztes Wesen. In Dir ist alles miteinander in Verbindung und genauso sind wir Menschen mit unserer Umwelt verbunden. Es gibt keine Trennung. Das Gehirn verarbeitet Reize, die über Nervenzellen und Rezeptoren wahrgenommen werden und gibt gleichzeitig „Befehle“, die Organe und Muskeln ausführen. Es ist sogar so, dass 98 % der Atome, aus denen wir Menschen zusammengesetzt sind, innerhalb eines Jahres mit der Umwelt ausgetauscht werden. Atomar gesehen, setzen wir uns immer wieder neu zusammen. Der Kohlenstoff, der eben noch einen Baum gebildet hat, ist nun in Dir. Ich finde das faszinierend.

Im Coaching bieten sich durch die ergänzende Körperarbeit unglaublich tolle Möglichkeiten. Spannend sind die „blinden Flecken“, die jeder von uns besitzt. Im sogenannten „Johari-Fenster“ sind das Eigenschaften, die anderen bewusst und Dir selbst unbewusst sind.

Im Coaching fällt mir auf, wenn Du bei bestimmten Themen auf einmal in Dir zusammensinkst, Deine Mimik sich verändert oder die Atmung flach wird. Dann kommen wir den tatsächlichen Auslösern auf die Spur. Im Bereich der Resilienz und Stressbewältigung ist es oftmals so, dass die eigentlichen Stressoren nicht kurzfristig behoben werden können. Aber es ist möglich, die Symptome auf körperlicher und systemischer Ebene zu mildern. Das gesamte System kann sogar so positiv beeinflusst werden, dass die Auslöser nicht mehr auslösen. Hierfür bediene ich mich in meinen Angeboten von NATÜRLICH MANN und NATÜRLICH GESUND des integralen Ansatzes aus Klärung der Gefühle und Bedürfnisse, systemischem Kontext, Entspannungsmethoden, Ernährung, Atemtraining, Haltung und Bewegung. Mitunter machen erst die Änderung der Körperhaltung oder das gemeinsame Spazieren und Bewegen in der Natur Reflexion und Lösungsansätze möglich und werden Bestandteil der nachhaltigen, positiven Veränderung.

Embodiment für den Alltag

Hier gebe ich Dir ein paar Beispiele an die Hand, die Du schnell anwenden kannst und die erstaunlich wirksam sind:

  1. Atmung. Leicht, reduziert und tief. Ruhige Nasenatmung hilft immer. Du aktivierst das parasympathische Nervensystem und wirst insgesamt ruhiger. Das bringt auch Ruhe und Entspannung in die Gedankenwelt. Dadurch, dass ich viele Übungen an Ort und Stelle und unbemerkt durchführen kann, ist Atmen meine erste Wahl für verschiedenste Situationen. Personal Training muss übrigens nicht immer etwas mit Schwitzen und Bewegung zu tun haben – wie wäre es mit Personal Training im Bereich von Entspannungstechniken und Atmung?
  2. Spazierengehen. Die beruhigende Wirkung eines längeren Spaziergangs in der Natur ist wissenschaftlich bewiesen. Durch die gleichförmige Bewegung schalten wir oft ab und nehmen unsere Umwelt nicht mehr richtig wahr. Unsere Gedanken werden nicht mehr aktiv durch uns manipuliert, sondern unser Gehirn kann in Ruhe arbeiten. Und auf einmal ist der entscheidende Gedanke, die Lösung oder initiale Idee da. Einstein hatte die grundlegende Lösung für seine bedeutendsten Theorien bei einem Spaziergang … Auch im Coaching ist das Walk & Talk in der Natur großartig.
  3. Haltung. Fühlst Du Dich niedergeschlagen und verzagt? Überprüfe einmal kurz Deine Körperhaltung. Wahrscheinlich hängt Dein Kopf gerade nach vorne, Deine Schultern ebenso und die Körperspannung ist komplett weg. Als Selbsttest kannst Du mal versuchen, so über einen kleinen Gegenstand zu hüpfen. Aufrichten ist angesagt – stelle Dir eine Schnur vor, die den Kopf nach oben zieht, drehe Deine Arme nach außen, um die Schultern zurückzuziehen und lass die Arme dann locker hängen und schaue fest geradeaus. Die Körperspannung ist wieder da und Du dürftest jetzt deutlich zuversichtlicher und selbstbewusster sein. Für mehr Körpergefühl und -wahrnehmnung ist mein Kurs NATURAL MOBILITY ideal.
  4. Balancieren. Wenn die Gedanken rasen, Du leicht abgelenkt bist und es Dir schwerfällt den Fokus zu halten, dann balanciere ein wenig. Je geübter Du bist, desto schmaler sollte das Objekt sein. Du benötigst Konzentration und bringst den Fokus zurück. Noch nie balanciert? Schaue mal bei NATURAL HUMAN MOVEMENTS vorbei und lasse Dich inspirieren.

Du siehst, Embodiment ist Dir unbewusst schon häufig begegnet und bewusst eingesetzt, ist diese Form der Körperarbeit sehr erfolgreich zur Bewältigung emotional aufwühlender Situationen.

Entfalte Dein URPOTENZIAL und befreie den Menschen in Dir!

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