Paul Mandelkow


Hallo!

Mein Name ist Paul Mandelkow und ich bin der Kopf hinter URPOTENZIAL.

Mein absolut liebster Spruch, wenn ich an die Gründungszeit von URPOTENZIAL zurückdenke, ist: "Aber Du willst doch nicht alles wegschmeißen!"

Nein, ich schmeiße nichts weg, aber ich habe meine Stationen reflektiert und meine Konsequenzen gezogen. Ganz ehrlich, ohne den Stress als Architekt, die Streits mit Kunden, mein früheres Übergewicht, den Bluthochdruck und meine Schmerzen wäre ich heute nicht hier. Ich könnte Dich nicht mit dem ganzheitlichen und auf viele Details geschulten Blick des Architekten begleiten und als Generalist das Ganze hinter den vielen Details sehen. Ohne die eskalierenden Streitigkeiten und meine nagende Unzufriedenheit hätte ich nicht die Gewaltfreie Kommunikation kennengelernt und den Weg zu meiner Potenzialentfaltung begonnen. Ohne mein Übergewicht und meine Abneigung gegen Fitnessstudios hätte ich nicht den Weg zum Functional Training mit Kettlebells und Schlingentraining und später zum Natural Movement gefunden.

Ich habe erst durch das Loslassen so unglaublich viele inspirierende Menschen kennengelernt. Der Weg zu meinem beruflichen URPOTENZIAL als Coach, Fitnesstrainer und Ernährungsberater war lang und definitiv nicht geradlinig. Ich habe es neben Familie, zwei Kindern, Hausumbau geschafft, weil ich es wollte und weil es sich richtig angefühlt hat. Das war vor allem eine emotionale Entscheidung. Nur was ich mit Leidenschaft mache und beherrsche, kann ich auch mit der nötigen Energie und Glaubwürdigkeit in meinen Kursen, Workshops  und individuellen Angeboten vermitteln.

Als Vater von zwei Kindern weiß ich, dass das Leben nicht immer in geraden Bahnen verläuft und der Spagat zwischen Job, Familie, Ich-Zeit und Zeit mit dem Partner nicht immer leicht ist. Routinen kennt man häufig nur vom Hörensagen. Der Körper verändert sich und die Familie möchte vielleicht nicht jede Idee und Veränderung mitmachen. Deshalb sind mir Realismus und Pragmatismus in meinem Angebot ein großes Anliegen.


Wie es wurde, was es ist.

Die Ausbildung meiner Frau zur Wildnispädagogin, mein Weg zum MovNat Trainer und meine Ausbildung zum zertifizierten, methodenpluralen Coach, hatten einen großen Impuls auf die Idee hinter URPOTENZIAL. Es hat mich zu grundlegenden Fragen und auch Lösungen geführt: Wofür ist der menschliche Körper eigentlich geschaffen? Wie haben wir früher gelebt und lässt sich das Wesentliche auf die heutige Zeit übertragen? Woran scheitern wir immer wieder? Wie können wir erfüllt und gesund leben?

Denn, wir sind mittlerweile mehr Homos sedens, als Homo sapiens. Eine unglaubliche Zeit verbringen wir sitzend und essen stark verarbeitete "Nahrungsmittel". Übergewicht und Schmerzen gelten auch in jungen Jahren als normal. Und gibt es auch in Deinem Bekanntenkreis kaum jemanden, der sagt, dass seine Arbeit oder sogar das Leben ihn erfüllt?

Befreie den Menschen in Dir und entfalte Dein Urpotenzial, um erfüllt und gesund zu leben.

Alles steht in Verbindung


Alles steht miteinander in Verbindung. Natürliche Bewegung sorgt für ein besseres Körpergefühl, mehr Selbstvertrauen und kann ein Ventil gegen Stress sein.
Die innere Zufriedenheit und Balance, sowie Deine Körperhaltung haben Einfluss auf Dein Auftreten.
Eine gute Ernährung versorgt Dich mit der notwendigen Energie für die Entfaltung Deiner Potenziale, für Bewegung, für Deine Gesundheit.
Mit zunehmender Selbstreflexion und Selbsterfüllung steigt Deine Resilienz und stärkt Dich gegen Widrigkeiten, die Dir begegnen.

Wahnsinn, oder? Und das ist nur ein kleiner Auszug der wechselseitigen Beziehungen der Domänen von URPOTENZIAL.


In den nächsten Absätzen erzähle ich Dir ein wenig detaillierter über meine Potenzialentfaltung, meinen Weg zum Natural Movement Trainer, Resilienz und Ernährung.

Meine Entfaltung


"Was stimmt nicht mit mir?"

Diese Frage kenne gut. Und es hat etwas gedauert bis ich in vielen kleinen Schritten und Erfahrungen gemerkt und akzeptiert habe, das mit mir alles in bester Ordnung ist. Die Umfelder haben nicht gepasst und die Aufgaben oder Tätigkeiten entsprachen nicht meinen Talenten.

Wenn ich mit meiner heutigen Erfahrung zurückschaue, ergibt vieles einen Sinn und ich kann behaupten, mit URPOTENZIAL tief gemäß meiner Potenziale und meiner Talente wirken zu können. Auf meinem Weg hätte ich manchmal gerne in die Zukunft schauen können.

Aber von Anfang an. Irgendwann zwischen Abitur und Zivildienst habe ich mir in den Kopf gesetzt, Architektur zu studieren. Geplant? Eher nicht. Beeinflusst? Indirekt. Naiv? Vorab habe ich aber erst einmal eine Ausbildung zum Zimmerer im traditionellen Fachwerkbau im schönen Wendland abgeschlossen. Eine unglaublich prägende und intensive Zeit, an die ich bis heute viel zurückdenke und die bis heute sehr wichtig für mich ist, da ich viel über mich gelernt habe. Mein Chef war auch Architekt und ich dachte, ich wüsste so ungefähr was mich erwartet.

Der Beginn einer Reise

Danach habe ich Architektur an der TFH Berlin/Beuth Hochschule für Technik studiert - und schon früh gemerkt, dass mir das Studium zwar sehr viel Spaß gemacht hat, die Realität im Büro eher weniger. Trotzdem habe ich das Studium beendet. Ein Neustart wäre auch finanziell nicht ohne weiteres möglich gewesen. Nach einigen Jobs als Freelancer habe ich mich früh mit zwei Kollegen und dem Büro stereoraum Architekten selbstständig gemacht. Das Büro gibt es nach wie vor und steht auch immer noch für gute Planung und nachhaltige Architektur (ein wenig Werbung muss sein). Aber ich war noch nicht bei meinem Potenzial.

Es ist nie zu spät für Veränderungen

Vom Anwender einer Branchensoftware für Architekten bin ich Anwendungstrainer geworden. Auf einmal spürte ich, dass ich in der Betreuung und Begleitung der Kunden, meine Talente und Fähigkeiten einbringen konnte. Es war eine intensive Zeit, in der ich dann auch eine einjährige Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation absolviert habe – ursprünglich mit der Intention, empathischer mit frustrierten Kunden umgehen zu können, begann die noch tiefere Reise zu mir selbst. Es folgte eine kurze Episode als Produktmanager/Productowner und UI/UX-Designer in einem selbstverwalteten, agilen Software-Start-Up. Es war klar, dass dies nur ein Zwischenschritt zu einer grundlegenden Veränderung war.

Diese Reise endete vorerst mit der Weiterbildung zum Coach bei Coatrain und dem Beschluss mein integrales Angebot  von URPOTENZIAL zum Hauptberuf zu machen. Ich habe keinen der vielen Schritte bereut. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich etwas "weggeworfen" hätte. Ganz im Gegenteil. Alle Puzzlesteine und Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, der ich bin. Meinen heutigen Blick für das Ganze und das Zusammenspiel von vielen einzelnen Faktoren habe ich letztlich als Architekt gelernt.

Leben in Bewegung


Der Mensch kann mehr

Schon als Kind wollte ich Kampfsport machen, aber meine Eltern waren dagegen. Ich habe mir Bücher über Judo, Jiu Jitsu und Aikido ausgeliehen. Mich hat das Spiel mit dem Körperschwerpunkt fasziniert. Und ich hatte den Verdacht, dass wir Menschen bei weitem nicht unser volles Potenzial entfalten.

Mit dem ersten selbst verdienten Geld, habe ich mich dann viele Jahre dem WingTsun gewidmet und Erfahrungen gemacht, die mich in der Annahme bestätigt haben, dass wir Menschen viel mehr können, wenn wir uns vertrauen und nicht alles rational erschließen wollen. Und dass das wirklich fast jeder kann - nicht irgendein Superheld.

Später, als es keine WingTsun Schule in Reichweite mehr gab, ging es dann ins Fitnessstudio - von den ersten intensiven Wochen bis hin zur typischen Alibi-Mitgliedschaft. Nebenher ein wenig Kletterhalle und Bouldern - der Überhang war mein Feind.

Auf dem Weg zu Natural Movement

Mit Beginn der Functional Training Welle gab es auf einmal das Angebot für Kettlebell- und Schlingentraining und ich wurde fit. Ich habe mich das erste mal mit den Möglichkeiten von Trainerausbildungen beschäftigt. Aber etwas fehlte mir - ich wollte noch natürlicher und ursprünglicher trainieren bzw. das große Ziel hinter einzelnen, isolierten Übungen sehen. Dann entdeckte ich MovNat und sah das Video "The workout the world forgot" und war völlig fasziniert. Genauso sollte es für mich sein. Es geht um lebensdienliche, absichtsvolle und effiziente Bewegung. Zwei Jahre später hatte ich dann die Gelegenheit beim ersten MovNat-Workshop von Bernd Reicheneder in Berlin dabei zu sein und genau an meinem 40. Geburtstag habe ich nach fünf intensiven Workshop-Tagen meine Prüfung zum MovNat Certified Trainer Level 2 abgelegt und bin außerdem zertifizierter Fitnesstrainer mit B-Lizenz.

Seitdem lebe ich mit Natural Movement einen bewegten Alltag. Ich verbinde mein Bewegungsangebot mit vielen Einflüssen meines Weges - Kettlebell-Übungen mit Natural Movement kombiniert, machen z.B. irrsinnig viel Spaß. Ich habe mich zu einem regelrechten Bewegungs-Nerd entwickelt. Als Spezialdisziplin habe ich dann noch das Natural - und Barefootrunning für mich entdeckt. Aber es ist nicht immer alles kraftvoll, dynamisch oder explosiv. Ich lege auch viel Wert auf leichtes Mobilisieren, Dehnen und sanftes Bewegen. Ich kann deshalb behaupten, dass ich in meinen vierziger Lebensjahren fitter und gesünder bin, als mit Anfang zwanzig. Und der Überhang beim gelegentlichen Bouldern ist auch kein Thema mehr.

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Integrale Resilienz


Ich bin zu jung für Bluthochdruck

Oft genug habe ich in meinem früheren Beruf als selbstständiger Architekt mit zitternden Fingern über der Tastatur gesessen und mich gefragt, wie ich das eigentlich alles schaffen soll. Abgrenzen und NEIN sagen habe ich auch erst viel später gelernt. Der Stress wurde von mir teilweise durch Essen kompensiert, dazu kam wenig Bewegung. Ich war Ende zwanzig, übergewichtig mit Bluthochdruck. Beim sporadischen Laufen hatte ich auf einmal Gelenkschmerzen, dazu eine erste Sinnkrise. Vier Jahre Studium für einen Beruf, den ich auf einmal nicht liebte.

Es war ein langer Weg und dem Folgen der inneren Stimme, der mich zu meinem Weg der Resilienz geführt hat. Ich hatte bisher immer tolle und inspirierende Lehrer aus den unterschiedlichsten Bereichen. Mir ist die Umsetzbarkeit immer wichtig. Mit zwei kleinen Kindern und Beruf sind die Zeitfenster häufig zu gering, um es mir jetzt mal für eine schöne ausgiebige Meditation gemütlich zu machen. Ich habe mich intensiv mit Atmung und natürlich menschlicher Bewegung auseinandergesetzt, aber auch vielem traditionellen Wissen über die Natur und die Naturverbindung des Menschen.

Was braucht mein Körper gerade?

Muss eine kurze, aber intensive körperliche Überspannung abgebaut werden - dann ist ein knackiges Bewegungsprogramm vielleicht genau das Richtige. Schwirrt der Kopf, gehe ich auf einen langen Spaziergang oder zu einem Lieblingsort in der Natur, damit der Kopf Zeit zum Arbeiten hat. Eine kurze Aufregung oder Nervosität kann ich je nach Situation mit unterschiedlichen Methoden wegatmen. Ich versuche nach emotionalen Situationen mein Bedürfnis hinter Ärger, Wut oder Enttäuschungen zu verstehen und die Situation zu reflektieren. Am besten aber ist es, sich auch ohne Auslöser und besonderen Grund immer wieder etwas Gutes zu tun. Kurzes Innehalten, einen besonderen Moment würdigen, eine Pause für eine kurze Atemsitzung nutzen oder eine kleine Bewegungseinheit einlegen.

Die Bedeutung der Ernährung kam für mich dazu und rückt auch in letzter Zeit stärker in den Fokus der Medizin. Mit Ernährung schaffe ich einfach die Basis. Es ist unser Treibstoff und die Quelle der Energie, die wir zur Verfügung haben.

Resilienz bedeutet für mich nicht, dass ich jeden Tag mit enormer Energie durch die Welt laufe, sondern dass ich die Signale meines Körpers erkenne, mich im Alltag bestmöglich versorge und Methoden für die unterschiedlichen Auslöser zur Hand habe, um überwiegend ausgeglichen und optimistisch dem Leben zu begegnen. Außerdem möchte ich mental stark und zäh sein, wenn es die Situation erfordert. Schlussendlich ist es aber mein Ziel, mehr in Entspannung als Anspannung zu leben. Als Vater von zwei wilden Kerlen weiß ich auch um die Herausforderung, die das mitunter bedeutet.

Natürliche Ernährung


Essen ist großartig

Ich genieße das Essen. Ich liebe es, zu essen. Das gemeinsame Essen hat in meiner Familie immer einen großen Stellenwert gehabt. Und ich habe immer schon gerne gekocht. Gerade als Dienstleister bedeutet Essen, mir selbst etwas Gutes zu tun. Ich kann außerdem wunderbar dabei abschalten. Ich bin zu keiner Ernährungsform konvertiert, behaupte aber nicht, dass ich alles esse. Mit liegt nur jegliches Dogma und das damit verbundenen schlechte Gewissen bei Abweichungen fern.

Es gab aber auch immer wieder andere Zeiten. Gerade beim Start in den Beruf. Gekauftes Essen am Schreibtisch - Hauptsache schnell. Süßigkeiten, Kaffee als Grundgetränk, Pommes zum Überbrücken der Wartezeit auf die nächste Bahn, wenig Bewegung. Übergewicht.

Ich liebe Nudeln - aber ...

Ausprobiert habe ich im Laufe der Zeit einiges. Heute esse ich viel Gemüse, Linsen und andere Hülsenfrüchte, selbst gebackenes Vollkornbrot, Eier von den eigenen Hühnern, wenig Fleisch, Joghurt, Käse und Olivenöl. Ich achte, wenn möglich, auf die Herkunft der Produkte und darauf, dass keine merkwürdigen Zusatzstoffe enthalten sind. Das bedeutet aber nicht, dass ich nie Kuchen oder Torte esse oder keine schöne Portion Nudeln. Nur nicht jeden Tag. Meine Ernährung ist möglichst vielseitig. Auch beim Essen versuche ich nicht in Routinen zu verfallen, sondern nach dem tatsächlichen Bedürfnis zu schauen.

Essinstinkt und gesundes Essen sind eigentlich einfach

Als ich angefangen habe mich mehr mit Ernährung auseinander zu setzen, wurde es irgendwie immer komplizierter. Die Ansätze bestimmter Ernährungsphilosophien wie Paleo, hatten dann den Reiz des vermeintlich einfachen. Empfehlungen der DGE sind zu pauschal und vielfach kritisiert. Was mich immer gestört hat - es kam das schlechte Gewissen, wenn ich von irgendwelchen "Vorgaben" abgewichen bin. Ich empfand es auch nicht als sozialverträglich. Also habe ich mich noch etwas mehr mit der Thematik beschäftigt und heute empfinde ich es viel einfacher mich gesund, natürlich und vielseitig zu ernähren. Es ist nämlich tatsächlich relativ einfach. Finde ich zumindest. Und mein Ziel ist in erster Linie eine gesunde Ernährung, danach möchte ich mein Gewicht halten. Es geht mir nicht darum einen supergeringen Körperfettanteil zu haben oder neudeutsch "lean" zu sein.

Es geht mir um den natürlichen Essinstinkt (dazu gehört auch der Trinkinstinkt), den jedes Tier hat und wir Menschen eigentlich auch.