Dankbarkeit

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Dankbarkeit für mehr Zufriedenheit und Abschluss

„Danke für nichts 2021“, las ich in einem Instagram-Post. Und sicherlich hat dieses Jahr viele von uns müde gemacht und an ihre Grenzen gebracht, da nehme ich mich nicht aus und es wäre so einfach ins Jammern und Meckern zu verfallen. Aber das Jahr hatte auch sehr viele schöne und bewegende Momente. Wie geht das also mit der Dankbarkeit?

Dankbar sein und Danke sagen ist manchmal gar nicht so leicht. Vor allem, so richtig „Danke“ und nicht bayerisch, wo nicht gemeckert, schon gelobt ist oder ein Dank sein soll. Dankbarkeit lädt mich zur Reflexion ein und ist damit perfekt für den Jahresübergang geeignet. Für einen grollfreien Abschluss und konstruktiven Neubeginn.

Und auf einmal können sogar schwierige Situationen z.B. für Erkenntnisse sorgen. Im Coaching wäre das die Frage: „Was ist das Gute am Schlechten?“

Ich war in den letzten Wochen für Vieles dankbar. Und das sogar an Tagen, die so gar nicht danach aussahen oder sehr herausfordernd waren. Ich möchte Dir deshalb noch etwas näher bringen, was Dankbarkeit für mich ausmacht und was nicht.

Dankbarkeit bedeutet nicht, alles nur noch rosarot zu sehen.

Dankbarkeit ist für mich keine Relativierung, kein Reframing und bedeutet damit auch nicht, zwanghaft positiv zu sein und in allem nur das Gute, wie durch eine rosarote Brille zu sehen.

Dankbarkeit muss für mich ehrlich sein. Sie ist keine Glaubenssatzumkehr, sondern schärft die Awareness für kleine Momente, besondere Situationen und die großen Zusammenhänge. Ich muss genau sein. Wofür bin ich dankbar? Welcher Person, welchem Erlebnis oder welcher Erfahrung? Was bedeutet er/sie/es für mich? Welche Gefühle und Bedürfnisse werden angesprochen?

Dann schützt mich Dankbarkeit vor pauschalen Verallgemeinerungen, wie: „Alles ist …“, vor genereller Unzufriedenheit und Meckern, weil eben niemals alles schlecht ist und ich in der Reflexion auch das sehe, was positiv war oder woran ich wachsen durfte.

Dankbarkeit ist bewusste Reflexion

Dankbarkeit setze ich für schnelle Selbstreflexion, Selbstwahrnehmung und Annahme ein. Ich bin durchaus auch für Eigenschaften und Kompetenzen von mir selbst dankbar. Das hilft mir sogar dabei, selbst-bewusst zu werden.

Regelmäßig Dankbarkeit bewusst zu äußern und zu vergegenwärtigen, verhilft mir zu mehr Zufriedenheit, Gelassenheit und Vertrauen. Und meistens zaubert mir Dankbarkeit und das Erinnern an den Moment ein Leuchten in die Augen und ein Lächeln ins Gesicht.

Dankbarkeit gilt übrigens neben dem Sein im Hier & Jetzt, als Schlüssel oder sogar zentrales Element von Spiritualität.

Wie Du anfangen kannst

Du kannst für ganz kleine und alltägliche Dinge dankbar sein. Oder für einen Moment, der Dich berührt hat. Oder Du bist mal richtig groß und global dankbar – bis hin zu den Urahnen. Völlig okay.

Du kannst es bei dem einen Thema belassen oder Dich weiter treiben lassen. Stelle Dir den ersten Punkt, wie einen Tropfen vor, der in ein Wasserbecken fällt und immer weitere Kreise zieht. Eine Situation führt Dich zur nächsten und weiter. Lass das zu und erfreue Dich an den Erinnerungen und Assoziationen, die der erste Gedanke hervorruft.

Allein oder gemeinsam

Ganz häufig beschäftige ich mich mit Dankbarkeit, wenn ich alleine unterwegs bin. Ich kann das sehr gut auf langen Streifzügen in der Natur. 

Grundsätzlich ist Dankbarkeit aber etwas ganz pragmatisches und alltägliches für mich und soll einfach sein. Deshalb habe ich für mich keine festen inneren und vor allem äußeren Bedingungen, die erst erfüllt sein müssen, damit ich in die Reflexion komme. Wenn es mir wichtig ist, schreibe ich es auf. Manchmal, wenn es passt, verbinde ich es auch mit einem Ritual, wie dem Räuchern.

Sehr schön und bewegend kann Dankbarkeit in der Gruppe sein. DU wirst andere besser verstehen und kennenlernen und es sind häufig ganz ergreifende und persönlich Aspekte, die geteilt werden. Von daher bedarf es auch einiger, weniger Regeln. Was im Kreis gesagt wird, bleibt im Kreis, es wird nichts kommentiert. Hilfreich ist der Einsatz eines sogenannten Redestabes. Wer den Stab hat, spricht, alle anderen schweigen und sind mit ihrer Aufmerksamkeit beim Redner. Erst wenn der Stab weitergegeben wird, ist der/die nächste dran.

Wofür bist Du dankbar?

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